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Frank Lippold im Atelier von ArtBellwald

Stippvisite bei Frank Lippold am Tag des offenen Ateliers

Erinnern wir uns kurz an Samstag den 28. Januar. Art Bellwald lud zum Tag des offenen Ateliers in ihren Spycher ein um den zahlreich erschienenen Bellwaldern und Feriengästen eine Werkschau des deutschen Künstlers Frank Lippold zu ermöglichen. Der 1970 in Greifswald geborene Frank Lippold, der lange Jahre auf Schloss Scharfenberg bei Dresden lebte und arbeitete, widmet sich seit seinem Studium an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste dem Holzschnitt. Und vielleicht erklärt dies auch das bemerkenswert künstlerische Niveau von Frank Lippold. Denn diese berühmte Schlossanlage diente schon im 19. Jahrhundert als geistig-romantisches Zentrum den Berühmtheiten wie Novalis oder Caspar David Friedrich als Herberge.

Um sein großartiges Oeuvre zu erfassen lohnt sich ein Einstieg in Lippold´s Gedankenwelt, die er während des Interviews freundlicherweise seinen Zuhörern häppchenweise offenbarte. Und seine Gedankenspiele dürften auch gar nicht größer sein, weil ein Betrachten seiner Werke im Vorübergehen unmöglich erscheint. Man erfasst zunächst die Totale um sich dann stückweise gedanklich einzugraben. Zu vertiefen. Genau das ist das Ziel von Frank Lippold, er will seine Betrachter anhalten. Und verführen. Er schlägt jeden der sich auf sein Werk einlässt in seinen Bann. Einem Puzzle nicht unähnlich lernt man immer neue Details, die sich zunächst hinter anderen Linien zu verstecken scheinen um dann wie selbstverständlich und prominent auf den Wahrnehmungshorizont zu gelangen.